Volition - Ergebnisse eines Forschungsprojektes

Volition: Definition, Bedeutung und Training

Definition: Unter Volition versteht man durch Willenskraft gesteuerte Fähigkeiten, die notwendig sind, um Motive und Ziele in Ergebnisse umzusetzen. Dazu ist die Überwindung verschiedener interner und externer Widerstände wie zum Beispiel Unlustgefühlen, Ängsten, Ablenkungen oder Ziellosigkeit notwendig. Diese Barrieren können durch eine willentliche, gezielte Steuerung von Gedanken, Motiven, Emotionen und Aktionen überwunden werden. Volition nennt man deshalb auch Umsetzungskompetenz.

Motivation bezeichnet nach Joseph Ledoux lediglich das Streben nach Zielen und wünschenswerten Objekten. Albert Bandura konnte nachweisen, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen Motivation und Leistung besteht, obwohl es in der Praxis gerade auf die Leistung ankommt. Erst die Volition (Willenskraft) sorgt dafür, dass aus Worten auch Taten werden, wie es der Volksmund formuliert.

Jeffrey Pfeffer hat in der Managementlehre dafür den Begriff „Knowing-Doing Gap“ geprägt. Bei uns bringt es die Aussage: „Wir sind Wissensriesen, aber Umsetzungszwerge“ auf den Punkt. Motivation kann man am besten mit einem Motor vergleichen und die Volition mit dem dazu nötigen Treibstoff.

Aus neuen Forschungsergebnissen zu den Themen Motivation und Volition haben wir ein neues Konzept der Volition entwickelt und seine Praxistauglichkeit mit einer Befragung von 14.337 Fach- und Führungskräften empirisch getestet und validiert. Damit kann die Volition "messen". Der Test trägt den Namen Gießener Inventar der Umsetzungskompetenzen".

Dies ist die wichtigste Voraussetzung für ein wirksames Training oder Coaching der Volition (Willenskraft) – einer Kompetenz, die zum Beispiel von herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten oder überdurchschnittlich erfolgreichen Menschen im Alltag tatsächlich praktiziert wird. Weitere Informationen zur Studie und zum wissenschaftlichen Hintergrund finden sie unter den folgenden Links:

Inhaltsverzeichnis (Volition)

Bedeutung der Volition im Beruf und Privatleben

Eine sehr beliebte Frage im Einstellungsinterview oder im Assessment Center: Was haben Sie in ihrem Leben bisher erreicht (beruflich und außerberuflich)? Und wenn das nicht viel ist (im Vergleich zum Wissen), dann wird man eine negative Prognose stellen. Zahlreiche empirische Studien belegen, dass die Volition einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren sowohl im Management als auch in anderen Lebensbereichen ist. Roy Baumeister (und Kollegen) vergleichen die Volition (Willpower) mit einem Muskel, den man trainieren kann. Dieser Auffassung folgt unser Ansatz nicht. Wir definieren die Volition als eine Fähigkeit (Kompetenz). Sie besteht aus fünf Teilkompetenzen, die durch den Willen (willentliche Entscheidungen) bewusst gesteuert werden. Diese Steuerung beginnt bei der Zielsetzung und geht weiter über die Planung und Ausführung bis hin zum Ergebnis und der Erfolgskontrolle. Den gesamten Prozess nennt man auch Selbststeuerung oder Selbstmanagement (analog zum Regelkreis in der Kybernetik). Es ist eine willentliche Entscheidung, auf welche Ziele jemand seine Aufmerksamkeit lenkt, welche Emotionen er verstärkt oder dämpft (Energie), für welche Motive er sich entscheidet, welche Maßnahmen er zur Zielerreichung auswählt und welchen Sinn er seinen Aufgaben beimisst (Beitrag). Diese Zusammenhänge soll die folgende Abbildung veranschaulichen. 

Abbildung 1: Derfinition der Volition (Fähigkeit, den Umsetzungsprozess willentlich zu steuern)

Die Konzeption der Volition als Kompetenz und Teilkompetenzen (und nicht zum Beispiel als Charaktereigenschaft oder Einstellung) hat den Vorteil, dass es sich bei Kompetenzen um erlernbare Verhaltensweisen handelt. Sie können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Jeder Mensch hat ein individuelles Stärken-Schwächen-Profil dieser Kompetenzen. Wenn man es mit einem validierten Inventar misst (erfasst), lassen sich effiziente Maßnahmen zur Erhöhung der Volition finden und somit trainieren (Ausbau von Stärken und Überwindung von Schwächen im alltäglichen Verhalten - siehe dazu die Hinweise zur SWOT-Analyse und zum persönlichen Entwicklungsplan).

Die Unterschiede in den Fähigkeiten liefern eine wichtige Erklärung für die Tatsache, dass manche Menschen trotz großer Anstrengungen im ihrem Leben nicht viel erreichen, während andere mit geringem Aufwand beeindruckende Erfolge erzielen. Dies ist uns zunächst bei den rund 50 persönlichen Interviews mit Geschäftsführern mittelständischer Weltmarktführer (Hidden Champions) aufgefallen und wurde durch die große Stichprobe von 14.000 Teilnehmern bestätigt. >> zum Seitenanfang

Volition im Management

Die Abbildung 1 zeigt den gesamten Managementprozess, den man auch als Umsetzungsprozess bezeichnen kann, weil der in der Realisierung der Ziele (dem Ergebnis) endet. Am Anfang steht die Auswahl lang- und kurzfristiger Ziele. Sie sollten nach dem SMART-Prinzip formuliert sein. Das Akronym SMART steht für spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und termingebunden. Nach der Festlegung des Gesamtziels (Vision) und der Teilziele (funktionale Ziele wie zum Beispiel Personal-, Marketing-, Produktions- und Rentabilitätsziele) kommt die Planung. Sie gibt Auskunft darüber, welche Möglichkeiten (Strategien) es gibt, die Ziele zu erreichen. Diese Strategien müssen nach Chancen und Risiken bewertet werden, um anschließend die besten Möglichkeiten auszuwählen. Die Planungsphase endet also mit der Entscheidung über Ziele und Strategien. Darauf folgen konkrete Aktionen, die in einer bestimmten Reihenfolge durch bestimmte Personen durchgeführt werden müssen. Das nennt man auch Organisation.

In Unternehmen, die im Wettbewerb stehen, gibt es keinerlei Gewissheit darüber, ob die Ziele, Strategien und Aktionen die geplanten (beabsichtigten) Ergebnisse herbeiführen können. Dennoch benötigt jedes Unternehmen eine gewisse Planungssicherheit. Dieses Problem wird in der Praxis durch Reaktionen auf regelmäßige Soll-Ist-Abweichungen gelöst. Mit anderen Worten, der Sinn Planung (und der daraus folgenden Maßnahmen) besteht nicht darin, die Zukunft vorherzusagen, sondern darin, Zeit zu gewinnen, um auf unvermeidliche Planabweichungen reagieren zu können. Es gilt der Grundsatz: Je später ein Unternehmen auf notwendige Anpassungen (aufgrund von Soll-Ist-Abweichungen) reagiert, desto größer sind der (finanzielle und personelle) Aufwand sowie das Risiko des Scheiterns angesichts zunehmend volatiler Rahmenbedingungen. Diese Notwendigkeit zur reagieren hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Michael Dell soll einmal gesagt haben: „In unserer (schnelllebigen) Industrie gibt es nur zwei Arten von Unternehmen: sie schnellen und die toten“.  

Damit der Gesamte Prozess (einschließlich der Anpassungsreaktionen) effektiv und effizient funktioniert benötigen die Entscheidungsträger bestimmte Kompetenzen. Diese sind mit (1) bis (5) in der Abbildung 1 bezeichnet. Dazu gehört die Fokussierung auf attraktive, sinnvolle und wesentliche Ziele (1). Hinzu kommt die Gestaltung einer produktiven Unternehmenskultur mit zufriedenen und engagierten Mitarbeitern (2). Ferner benötigen die Führungskräfte Durchsetzungsstärke, die auf Erfahrungen und Selbstvertrauen gründet (3). Das Prinzip der möglichst frühzeitigen Reaktionen auf Soll-Ist-Abweichungen (im Gegensatz zum so genannten Feuerwehr-Prinzip) nennt man auch Zukunftsvorsorge – oder in unserem Modell die Kompetenz der vorausschauenden Planung und Problemlösung (4). Schließlich muss ein Unternehmen einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Dieser wird meistens als Mission formuliert. Dieser Sinn des Unternehmens geht seit einigen Jahren weit über die materielle Existenzsicherung hinaus. Die Menschen wollen nicht einfach nur ihren Unterhalt verdienen, sie wollen darüber hinaus etwas Sinnvolles leisten. Dies ist Aufgabe der Unternehmensethik (5).

Betrachtet man den Managementprozess und die dazu notwendigen Kompetenzen (1) bis (5) als Gesamtbild, dann wird darin das Grundprinzip der Selbststeuerung (Selbstregulation) deutlich, wie man es in der Kybernetik und Systemtheorie kennt. Diese Denkweise hat in der Managementlehre eine lange Tradition; es sind schließlich komplexe soziotechnische Systeme. Das Konzept der Selbststeuerung ist auch auf das Verhalten von Menschen übertragbar ist und wird in vielen Disziplinen angewendet. Einen wesentlichen Beitrag, der internationale Beachtung fand, leistete Hans Kornhuber mit der Entdeckung des Bereitschaftspotentials. Zu nennen wären ferner die Arbeiten von Patrick Haggard, Steven Brown, Roy Baumeister, Joseph Forgas, Rick Hoyle, Mark Bear und Albert Bandura. Die nachfolgende Abbildung gibt einen zusammenfassenden Überblick über den wissenschaftlichen Hintergrund der Volition. Zur Vertiefung sei ferner sei auf die Literaturhinweise am Ende des Beitrags verwiesen.  

Abbildung 2: Wissenschaftlicher Hintergrund zur Volition

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Zur Geschichte der Volition

Die Geschichte des Themas Volition ist auf Wikipedia und in der Publikation von Heike Bruch und Sumantra Ghoshal (siehe Literaturhinweise) recht zutreffend dargestellt. An dieser Stelle sei lediglich ein zusammenfassender Überblick in der nachfolgenden Abbildung veranschaulicht.

Abbildung 3: Wichtige Meilensteine in der Forschung zum Thema Volition

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Volition in der Praxis des Managements

Albert Bandura von der Stanford University konnte nachweisen, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen des Stärke der Motivation und der tatsächlichen Leistung (den Ergebnissen) besteht. Das machte die Entwicklung eines neuen Konzeptes (das der Volition) notwendig. Es kann besser erklären, wie gute und außergewöhnliche Leistungen zustande kommen. Außerdem sind viele Leistungen nur deshalb möglich, weil Menschen gegen ihre Motive handeln. Auch das Phänomen, wonach manche Menschen mit bescheidenen Mitteln außergewöhnliche Leistungen erbringen, während andere trotz hoher Intelligenz, guter Ausbildung und umfangreicher materieller Ressourcen nur wenig zustande bringen, gehört in diese Kategorie.

In unseren Gesprächen mit Geschäftsführern und Inhabern außerordentlich erfolgreicher Unternehmern (den so genannten Hidden Champions) ist uns immer wieder aufgefallen, welche Risiken, Hindernisse und Niederlagen diese Menschen überwunden haben – und dass mit sehr bescheidenen Mitteln; sie sind einfach umsetzungsstark; sie haben Volition.

Ein ähnliches Phänomen beschreibt der Volksmund mit den Worten: „Wir sind Wissensriesen und Umsetzungszwerge“. Jeffrey Pfeffer von der Harvard University bezeichnet diese Beobachtung „Knowing-Doing Gap“. Er meint damit, dass viele Manger (und Unternehmen) sehr genau wissen, was zu tun ist; sie machen es aber nicht. Dieses Phänomen ist auch in anderen Bereichen bekannt. Ein Beispiel ist die Schmerztherapie: Patienten sind sehr motiviert, ihre Schmerzen zu mindern, indem sie bestimmte Übungen regelmäßig durchführen – sie tun es aber nicht. Ähnlich ist es im Falle der gesunden Ernährung, der sportlichen Aktivität oder dem Nikotin- und Alkoholkonsum: Man weiß genau, was zu tun ist, setzt es aber nicht um. Motivation reicht nicht aus; Volition muss dazu kommen.

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Die fünf volitionalen Kompetenzen

Unsere Studie, die mit persönlichen Interviews von 34 Geschäftsführern mittelständischer Weltmarktführer begann, anschließend 153 Geschäftsführer, Personal- und Vertriebsleiter schriftlich und rund 14.000 Fach- und Führungskräfte online befragte, ergab folgende fünf Kompetenzen, die die Volition (Willenskraft) ausmachen. Jede dieser Kompetenzen ist durch acht konkrete Verhaltensbeschreibungen operationalisiert, die hier allerdings nicht dargestellt sind. Die fünf Kompetenzen der Volition sind:  

  • Fokussierung der Aufmerksamkeit auf das Wesentliche
    Diese Kompetenz zeigt, wie gut eine Person Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden kann und weiß, worauf es ankommt. Ansonsten verzettelt sie sich, ist hyperaktiv und bringt letztendlich doch nicht viel zustande. Um die Fokussierung zu meistern sind wichtige persönliche Werte notwendig. Ansonsten wird man zu Spielball der Interessen anderer.
  • Durch Emotionsmanagement persönliche Energie schöpfen
    Negative Gefühle und Belastungen, die mit Ärger, Wut oder Ängsten verbunden sind, vergiften da Klima und führen zu Energie zehrenden Konflikten. Erfolgreiche Menschen überwinden emotionale Belastungen schneller als andere und schaffen es, sich selbst und andere in eine positive, produktive Stimmung zu versetzen. Sie sind voller Tatendrang und Energie. Ein Schlüssel dazu ist Empathie.
  • Selbstwirksamkeit und Durchsetzungsstärke
    Die Überzeugung und Erfahrung, dass man bestimmte Aufgaben erfolgreich bewältigen kann, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Umsetzung der Ziele. Das gilt für Spitzensportler genauso wie für Top-Manager. Auch der Volksmund sagt: „Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg“. Dazu gehören auch Dinge wie Respekt, Anerkennung und Wertschätzung, die erfolgreiche Menschen nicht einfach nur erwarten, sondern sich dies systematisch erarbeiten.
  • Vorausschauende Planung und Problemlösung
    Viele Menschen handeln nach dem so genannten Feuerwehr- oder Niagara-Prinzip: Sie werden erst dann aktiv, wenn es „brennt“ oder nicht anders geht. Das ist Gift für den Erfolg, weil man die meisten Fähigkeiten nicht von heute auf morgen erwerben kann. Es gilt die Faustregel, wonach man mindestens drei Jahre benötigt, um eine Kompetenz zu beherrschen. Auch hier sagt der Volksmund: „Wie man sich bettet, so liegt man“ - oder „Von nichts kommt nichts“.
  • Selbstdisziplin aus dem tieferen Sinn schöpfen
    Für diese Menschen ist Geld nicht das Ziel, sondern das (zwangsläufige) Ergebnis einer Arbeit, die wirklich Spaß macht und Erfüllung gibt. Für sie ist die Aussage typisch: „Arbeit hat für mich einen tieferen Sinn als „nur“ Geld, Status, Macht oder Anerkennung“. Menschen brauchen Ethik, die leider weder in der Ausbildung noch in den Medien vorkommt. Warum arbeiten Sie? Worin besteht Ihr Beitrag zum Erfolg Ihres Teams, Ihrer Organisation oder Familie?

Fazit: Volition besteht aus fünf Kompetenzen, die außergewöhnlich erfolgreiche Menschen täglich praktizieren; Volition ist im Wesentlichen gesunder Menschenverstand, der darauf wartet, angewendet zu werden.

Ein Online-Test dieser Kompetenzen mit weiteren Tipps befindet sich unter Volition/Umsetzungskompetenz (Link)

Volition stärken (Training der Willenskraft)

Um die Volition durch Training oder Coaching lernbar zu machen, war es notwendig, sie nicht als „Muskel“, sondern als Kompetenz mit insgesamt 40 beobachtbaren und somit messbaren Verhaltensbeschreibungen zu konzipieren. Durch diese Operationalisierung und Validierung der Volition anhand der empirischen Studie mit rund 14.000 Teilnehmern ist es möglich geworden, die Volition mit einem Stärken-Schwächen-Profil diagnostizierbar zu machen (zum Beispiel mit Interviewtechniken, 360-Grad-Feedback, Assessment Centern etc.). Zur Einschätzung der Stärken, Schwächen und Potenziale (Chancen) und zur Ableitung von Konsequenzen hat sich in der Praxis die so genannte SWOT-Analyse bewährt. Weitere Einzelheiten dazu unter dem folgenden Link: SWOT-Analyse.

Eine in der Praxis bewährte Lernmöglichkeit ist ein Persönlicher Entwicklungsplan zum Ausbau von Stärken und zur Überwindung von Schwächen auf der Grundlage der im Alltag praktizierten Verhaltensbeschreibungen (Items). Als Faustregel kann man sagen, dass der Lernerfolg (bei Kompetenzen) zu 10 Prozent aus Seminaren oder der Fachliteratur stammt („learning by listening“), zu 20 Prozent aus der Beobachtung von Vorbildern („learning by observing“) und zu 70 Prozent aus dem Praktizieren des Verhaltens („learning by doing)“.

Dieser Entwicklungsplan ist Grundlage für ein Gespräch mit dem Vorgesetzten, in dem die zukünftigen Ziele und Aufgaben und die dazu notwendigen Verhaltensänderungen besprochen und vereinbart werden. Auf diese Weise entsteht ein Commitment, das sicherstellt, dass die Verhaltensänderungen tatsächlich wirksam werden.

Volition ist auch eine Entscheidung zugunsten einer bestimmten, selbstkritischen Lebenseinstellung. Der Physiologe Hans Kornhuber, der das Bereitschaftspotential entdeckte,  hat sich über die Vernachlässigung des Willens in der zeitgenössischen Wissenschaft gewundert und folgendes festgestellt: Der Wille hat eine klärende, koordinierende, zielgerichtete Wirkung. Er sorgt für eine Stabilität des Verhaltens aus Vernunft, Selbstachtung und moralischer Energie. Er ist entscheidend für die Verwirklichung langfristiger Ziele und die Entwicklung  menschlicher Talente und Fähigkeiten. Ohne diesen Willen verliert der Mensch an Handlungsfreiheit, er wird passiv, planlos, lässt sich treiben, ist leicht verführbar und verliert schließlich an Selbstachtung. Die Folge ist Abhängigkeit von untergeordneten Antireben, von Suggestionen, Gruppenstimmungen, eigenen Verstimmungen, von primitiven Nahzielen, von Gerüchten und Zank.

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Literaturhinweise zum Thema Volition

Ein vollständiges Literaturverzeichnis enthält die bereits genannte Publikation:

  • Waldemar Pelz: Umsetzungskompetenz als Schlüsselkompetenz für Führungspersönlichkeiten. In: Au, Corinna von (Hrsg.): Leadership und angewandte Psychologie. Berlin: Springer Verlag 2017 (PDF Download Volition)
  • Weitere, meist journalistische Publikationen und Vorträge zu diesem (und verwandten) Themen einschließlich Download enthält die Seite "Publikationen" des Instituts für Management-Innovation (Link)

Nützliche Links, insbesondere Test der Volition (der volitionalen Kompetenzen)

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